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Alte Scheune, neu gelebt


Ein altes Scheunengebäude im Mostviertel, zwischenzeitlich als Wohnhaus für Holzarbeiter genutzt, wird jetzt zu einem großzügigen Einfamilienhaus für eine kinderreiche Familie – umgeben von Wald und Wiese, in wirklich außergewöhnlicher Grünlage. Die Familie verbringt gern Zeit mit Freunden & Familie und beherbergt sie auch – das Haus ist entsprechend großzügig gedacht.

 

Bei der Instandsetzung des Gebäudes konnten nur die Kubatur, die tragende Struktur sowie der Dachstuhl erhalten bleiben, alles andere ist wurde neu aufgebaut. Die Decke über dem EG war nicht mehr ausreichend tragfähig und musste ersetzt werden. Dadurch hat sich der Spielraum ergeben, der jetzt im Haus spürbar ist: ein Galeriebereich und eine neu positionierte Stiege verbinden die Ebenen ganz anders als vorher – es entsteht Luftraum, Licht dringt herein, und es gibt Ein- und Ausblicke, die es in der alten Struktur so nicht gab.

 

Im Erdgeschoß spielt sich das Hauptleben ab – zoniert, mit einigen Rückzugsecken, aber trotzdem alles sehr offen zueinander. Zwei Kamine schaffen zusätzliche Gemütlichkeit. Überall im und am Haus stecken traditionelle Details und viel Zimmerer-Handwerk drin – Tradition, aber eben neu gedacht.

 

Im Obergeschoß befinden sich die Schlafzimmer, jeweils dazu geschützte Balkone. Und unter dem Dach sitzt die ganze Gebäudetechnik – eingepasst wie bei einem Tetris-Spiel, wortwörtlich jede Ecke genutzt. Die Technik selbst ist auf höchstem Stand, nachhaltig gedacht. 

 

Das Nebengebäude mit Carport wurde komplett neu errichtet, dazu ein paar geschützte Freibereiche – das gibt dem Ganzen erst die richtige Ensemblewirkung und bietet nebenbei Platz für Werkstatt und Holzlager.

Architektur | Interior | Grundrissoptimierung | Bauen im Bestand | Altbausanierung
Jahr: 2026 | Location: Niederösterreich | Projekt: Ferienhaus

„Das Besondere an dieser Aufgabe war, den historischen Holzbau in die Jetztzeit zu übertragen – seine charakteristische Struktur zu bewahren und sie mit nachhaltiger, zeitgemäßer Bautechnik neu zu interpretieren.“
Ursula Deutsch
M&G
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